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Battlefield 5: EA lernt dazu – keine Lootboxen, keine DLCs


Offenbar hat Electronic Arts aus seinen Fehlern gelernt. Wie das Unternehmen jetzt bestätigt, verzichtet „Battlefield 5“ komplett auf DLCs und Lootboxen!

 
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Die Gamer dieser Welt sind positiv überrascht: Wie Publisher Electronic Arts (EA) via Twitter erklärt, verzichtet der kommende Kriegs-Shooter „Battlefield 5“ auf jegliche Lootboxen. Warum die Verwunderung? Mit „Star Wars – Battlefront 2“ lief das Unternehmen mit Geldmacherei regelrecht auf Grund. Spieler weltweit beschwerten sich, auf der Online-Plattform Reddit stellte EA einen Rekord für die meisten negativen Bewertungen aller Zeiten auf, und der Aktienkurs des Unternehmens brach phasenweise ein. Hat der milliardenschwere US-Konzern aus diesem massiven „Shitstorm“ gelernt? Es sieht ganz danach aus. Bereits während der offiziellen Ankündigung in London erklärte EA, dass man in „Battlefield 5“ auf DLCs und Season-Pass verzichten wolle.

Battlefield 5: Im Oktober geht's los

Sie haben das Event zum neuen Ballerspaß verpasst? Wir fassen Ihnen in diesem Artikel die wichtigsten Neuerungen zusammen und geben eine Einschätzung ab. Zunächst aber zu den wichtigsten Fakten, den Veröffentlichungsterminen: Die „Play First Trial“ startet am 11. Oktober 2018, Käufer der Deluxe-Edition legen am 16. Oktober los und die Standard-Edition startet am 19. Oktober via EA Access und Origin.

„Battlefield 5“ geht in den Zweiten Weltkrieg, liefert offenbar alle Zutaten für ein erfolgreiches Triple-A-Actionspiel. In der Präsentation brachte Dice massenhaft Informationen, erzählte von vielen neuen Inhalten – die sich gefühlt auch aus vielen bekannten Inhalten zusammensetzen. Aber jetzt schon von altem Wein in neuen Schläuchen zu sprechen, ist viel zu früh. Denn „anfassen“ konnte die anwesende Welt-Spielepresse das neue Spiel noch nicht. Nur Angucken. Aber auch das hat schon viel Spaß gemacht. Und vor allem eins: neugierig. Oder, um es mit des Entwicklers abschließendem Wort zu sagen: Awesome!

Battlefield 5: Es knallt!

Gleich zu Beginn gab es einen imposanten Trailer samt Gefechtssituation: Es geht in einen knalligen Häuserkampf, die Treppe hoch. Runter geht es direkt per Sprung durch ein Fenster im ersten Stock, unten warten die Kameraden mit den Fahrzeugen. Die Rettung? Pustekuchen. Flugzeuge zerbomben die wunderschöne Gegend, der Sound ist mächtig. Über die Brücke fliegt eine Rakete. Ein Kamerad leistet erste Hilfe. Jeeps und Panzer rasen durcheinander, Explosionen überall. Nur gut, dass ein Kollege Munition übergibt. Granaten schlagen ein, das Gesichtsfeld ist voller Matsch. Noch eine Rakete, Knallschaden! Ein Deutscher kniet plötzlich auf Ihnen. Der Soldat macht „Schhhh“ und legt seine Hände um Ihren Hals. Doch dann kommt die Rettung in Person einer sympathischen Frau mit Hand-Prothese. Zwei gezielte Schläge mit dem Nagel-Knüppel. Der Nazi ist hin. „Hello my friend“, sagt die attraktive Dame. Puuh, das war knapp.

Battlefield 5 © EA

In der Kampagne versprechen die Macher mehrere packende Episoden in unterschiedlichen Szenarien – unter anderem Norwegen.

Die Solokampagne von Battlefield 5

Die Senior Producer Andreas Morell und Lars „Mister Battlefield“ Gustavsson von Dice lassen den Trailer sacken und geben dann einen Überblick. Was macht „Battlefield 5“ aus? „16 Jahre ist es her, als alles begann. Schlachten so groß, wie sie noch nie waren. 'Battlefield 1942'! Dahin wollten wir zurück. Mit neuer Technologie und unserer ganzen Erfahrung“, sagt Gustavsson. „Wir wollen ein neues Universum schaffen, mit Heldengeschichten aus dem größten Konflikt der Menschheit, mit unerzählten Geschichten“, ergänzt Morell. Die soll es im Singleplayer-Modus mit den „War Stories“ geben, einzelnen Episoden mit viel Emotionen. Sie führen den Spieler unter anderem ins zerstörte Rotterdam, als Widerstandskämpferin gegen die deutschen Besatzer in Norwegen 1943, in die Hölle der nordafrikanischen Wüste sowie in die zauberhaften Landschaften Frankreichs.

Einen Vorgeschmack gibt ein kurzer Trailer aus Norwegen. Die Heldin will „nur“ ihre Familie retten, ruft „Ich liebe dich“ und springt ins Wasser. Kurz, aber zum Weinen. Echt jetzt. Als Bindeglied zwischen Solo- und Multiplayer fungiert „Combined Arms“, ein Koop-Modus für bis zu vier Teilnehmer. Die Missionen darin werden vom Spiel nach dem Zufallsprinzip erstellt – also immer verschieden, versprechen die Macher. Schon hier wichtig: das Zusammenarbeiten in Squads.

Battlefield 5 © EA

Wie in „Battlefield 1“ gibt es auch in Teil 5 vier Klassen – Support, Scharfschützen, Spezialist und Sanitäter. Die verfeinern Sie über Ausrüstung und Fähigkeiten weiter.

Battlefield 5: Herzstück Multiplayer

Höhepunkt des Spiels, natürlich: der Mehrspielermodus. Dice peppt den bekannten „Operations“-Modus weiter auf, nennt ihn jetzt „Grand Operations“. Dieser erstreckt sich über vier Kampftage mit verschiedenen Modi (Conquest, Team Deathmatch, Domination und weitere). So landen Sie als Fallschirmspringer in Rotterdam hinter den feindlichen Linien, um die gegnerische Artillerie auszuschalten. Sie stehen im Flugzeug, entscheiden allein, wann Sie abspringen – am besten zum eigenen Squad! Im zweiten Teil der gezeigten „Grand Operation“ sind Sie immer noch in Rotterdam. Auch die Kollegen sind gelandet, je nachdem wie viel Nachschub und Fahrzeuge Ihnen noch zur Verfügung stehen, feiern Sie im „Breakthrough“-Modus oder bei „Capture the Flag“ Erfolge und schlagen die Feinde zurück.

Tag drei: Rotterdam ist komplett ausgebombt. Die Operation kann hier schon enden, wenn eine Seite einen klaren Sieg landet. Sonst kommt es zum „Final Stand“ am vierten Tag: die sogannante „Sudden Death“-Map. Sie haben fast nix mehr, nur eine Waffe, wenig Munition. Sie kämpfen um Ihr Leben mit einem Magazin – und ohne Option auf einen Wiedereinstieg! „Das ist echtes Drama“ sagt Design-Director Daniel Berlin. Wiederbelebungen sind nur möglich, solange Ihr Squad bei Ihnen ist. Das verspricht nervenaufreibende Finalrunden.

Battlefield 5 © EA

Natürlich spielen Luftfahrzeuge wie Jäger und Bomber eine große Rolle im Spiel.

Live-Service statt Premium-Pass

Dice erweitert „Battlefield 5“ um den Live-Service „Tides of War“. Dieser kostenlose Dienst ersetzt den zuletzt aus „Battlefield 1“ bekannten Premium-Pass und bringt laufend neuen Inhalte ins Spiel. Es geht in Wochenevents darum, seine eigene Kompanie aufzubauen. Am Anfang gibt es darin es zeitliche limitierte Ereignisse und jede Menge neue freischaltbare Objekte wie Panzersperren und weitere Infantrie-Spielzeuge. Es folgen zudem neue, historisch inspirierte Kampagnen-Inhalte, weitere legendäre Items, Waffen und Skins für Ihren Soldaten und mehr.

Viele Änderungen im Detail

Auch am Gameplay haben die schwedischen Entwickler geschraubt. So gibt ein tapferer Soldat auch im Liegen nicht auf, kann jetzt auf dem Rücken weiterkämpfen und rollen. Und sogar volles Brett durch Fenster springen! Die Macher passen auch das Respawn-System an. So inspizieren Sie nun das Umfeld Ihrer Squd-Mitglieder, bevor Sie bei Ihnen wieder in den Kampf einsteigen. Außerdem versprechen die Macher realistischere Druckwelle bei Granaten- und anderen Explosionen, eine physikalisch noch korrektere Zerstörung von Gebäuden, das mögliche Durchsieben von Häuserwänden mit dem LMG.

 Quelle: computerbild.de

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